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Neuerungen an den Regelkarten in diaLIMS: mehr Möglichkeiten, mehr Flexibilität

Regelkarten sind ein zentrales Werkzeug für die analytische Qualitätssicherung und die statistische Prozesskontrolle. Mit den neuesten Erweiterungen wird die Arbeit mit Regelkarten in diaLIMS noch leistungsfähiger und transparenter.

Laborantin bei der Arbeit an einer Messapparatur im Labor

Was sind Regelkarten und warum sind sie wichtig?

Das Regelkartenmodul in diaLIMS ist ein umfangreiches Modul, das in verschiedenen Einsatzbereichen verwendet werden kann. Regelkarten helfen, Trends zu erkennen, Abweichungen frühzeitig zu identifizieren und Prozesse stabil zu halten.

Typische Einsatzbereiche sind:

Analytische Qualitätssicherung (AQS)

  • Mittelwertkarten, Shewhart-Karten, Qualitätszielkarten, Spannweitenkontrollen
  • Konfigurationsmöglichkeiten für Run- und Trend-Bedingungen
  • Warn- und Eingriffsgrenzenverletzungen wahlweise bei „x Werte außerhalb Grenzen“ oder „x von y Werten“
  • Automatische Benachrichtigung bei Außerkontrollsituationen
  • QM-Funktionen zur Prüfung des Umgangs mit Außerkontrollsituationen

Statistische Prozesskontrolle (SPC)

  • Verlauf kritischer Parameter innerhalb eines Produktionsauftrags zum kurzfristigen Nachsteuern
  • Verlauf kritischer Parameter über mehrere Produktionen hinweg
  • Abgleich Statistik gegen Spezifikationsgrenzen
  • Automatische Berechnung des Cpk-Werts

Die neuen Funktionen im Überblick

  • Mehrere Parameter gleichzeitig auswerten: Analysieren Sie komplexe Zusammenhänge in einem einzigen Diagramm.
    • Hinweis: Bei aktivierter Mehrfachdarstellung entfallen Außerkontrollsituationen. Diese Funktion dient ausschließlich der Analyse.
  • Zusätzliche Graphen pro Stoff: Für noch detailliertere Auswertungen.
  • Auswahl eines Ergebnisses zur Formatierung der Achsenbeschriftung.
  • Ein- und Ausblenden einzelner Graphen direkt über die Legende.
  • Non-Äquidistante Darstellung: Die X-Achse orientiert sich an tatsächlichen Zeitintervallen. So werden Probensprünge sichtbar, z. B. wenn eine geplante Probe ausfällt.
  • Logarithmische Skalierung: Ideal für Parameter mit stark unterschiedlichen Wertebereichen – sorgt für eine optimale Darstellung.

Fachbegriffe einfach erklärt

  • Non-Äquidistante Darstellung: Die Abstände auf der Zeitachse spiegeln die realen Zeitintervalle wider. Das macht Lücken oder Ausfälle sofort erkennbar.
  • Logarithmische Darstellung: Die Achse wird in Potenzen skaliert. So lassen sich Werte mit großen Differenzen besser vergleichen.

Beispiele für die Nutzung

  • Vergleich mehrerer Parameter einer Wasseranalyse in einem Diagramm.
  • Darstellung von Schwermetallkonzentrationen mit logarithmischer Skalierung.
  • Erkennung von Probenausfällen in Langzeitstudien durch non-äquidistante Darstellung.

Fazit und Ausblick

Die neuen Funktionen der Regelkarten in diaLIMS bieten mehr Transparenz und Flexibilität für Ihre Auswertungen. Damit sind Sie bestens gerüstet für komplexe Analysen und können Ihre Daten noch effizienter interpretieren.

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